EACD News

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11.08.2021 • Nach endlosen Stunden Homeoffice plus Kinderbetreuung stopft man dann schon mal alle herumliegenden Klamotten zerknüllt in den Schrank, statt zu sortieren und zusammenzulegen. Problem gelöst! Übertragen auf die Politik erfüllt eine simple Verschiebung der Impfdebatte den gleichen Zweck: von den Erwachsenen, um die es eigentlich gehen müsste, schwenkt man um auf die Kinder und Jugendlichen.

So ist es zu verfolgen seit der ersten Zulassung eines Impfstoffs für diese Altersgruppe Ende Mai. Die 12- bis 17-Jährigen sollen jetzt unbedingt gegen das Coronavirus geimpft werden, möglichst zahlreich, möglichst schnell. Von Woche zu Woche, von Tag zu Tag fast, ist der politische Druck gestiegen, als ob diese Kohorte allein die Inzidenz aller niedrig halten könnte. Die Stiko, die Ständige Impfkommission, ist erster Adressat. Wo bleibt deren neue, ausgeweitete Empfehlung? Warum dauert das alles so lange?

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11.08.2021 • Bei diesem entscheidenden Rest (also: den Erwachsenen) hat die Impfbereitschaft zuletzt jedoch merklich nachgelassen. Deshalb werden die Jungen nun in den Mittelpunkt der Debatte gezerrt. Sie bekommen die Ungeduld, den Stress, die Vorwürfe ab, werden Opfer des politischen Gedrängels – unfreiwillig und zu Unrecht.

jens-wittmann.de

EACD 2021 Test

11.08.2021 • Die 12- bis 17-Jährigen gegen Corona zu impfen, wird die Pandemie nicht entscheiden. Umso verheerender, wie die Politik mit ihnen umgeht – wieder einmal. Ein Kommentar von Johannes Ehrmann