Künstlerische Paten

Danke an unsere tollen Paten, die den 6. EUROPÄISCHEN KINOTAG unterstütz haben!

Mathieu Amalric

Nachdem er sich in literarischen Vorbereitungskursen veruscht hatte, ging Mathieu Amalric in die Filmindustrie, wo er zunächst als Requisiteur und Kantinenarbeiter arbeitete. 1984 bat ihn der Filmemacher Otar Iosseliani in seinem neuen Film "Les favoris de la lune" mitzuspielen. Er arbeitete danach weiterhin an Filmsets und wurde 1987 Regieassistent bei Louis Malles "Au revoir les enfants". Größere Bekanntheit als Schauspieler erlangte er nach einigen kleinen Rollen durch den Film "Le journal d'un séducteur" von Danièle Dubroux. 1997 führte er Regie bei seinem ersten Spielfilm, der Komödie "Mange ta soupe". Der Durchbruch als Regisseur gelang ihm mit dem burlesken Film "Tournée", der 2010 bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem "Prix de la mise en scene" ausgezeichnet wurde. Er verfolgt seine Karriere als Schauspieler und Regisseur weiter. 2013 setzte er mit "Jimmy P" seine Zusammenarbeit mit Arnaud Desplechin fort, die ihm 1997 für "Comment je me suis dispute ..." den César als bester neuer männlicher Darsteller und 2005 für "Rois et Reine" den Preis als bester Darsteller einbrachte. Im Jahr 2014 führte seine Partnerin Stéphanie Cléau Regie in dem Stück "Le moral des ménages", einer Adaption des Romans von Eric Rheinardt.
Sein jüngster Film als Regisseur, "Serre Moi Fort", wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 2021 uraufgeführt.

Ildikó Enyedi

Ildikó Enyedi begann ihre Karriere als Konzept- und Medienkünstlerin. Sie war Mitglied der Künstlergruppe Indigo und des Balázs Béla Studio, des einzigen unabhängigen Filmstudios in Osteuropa vor 1989. Später wandte sie sich der Spielfilmregie und dem Schreiben von Drehbüchern zu und schrieb und inszenierte fünf Spielfilme und mehrere Kurzfilme. Ihr Film "Mein 20. Jahrhundert" wurde zu einem der 12 besten ungarischen Filme aller Zeiten und von der New York Times zu den 10 besten Filmen des Jahres 1990 gewählt. Neben den Preisen, die ihr als Filmemacherin verliehen wurden, hat sie auch als Drehbuchautorin Anerkennung erhalten (als Gewinnerin des Großen Preises des Hartley Merrill International Screenwriting Prize). Sie hält Vorträge bei europäischen Meisterklassen und unterrichtet an der Universität für Film und Theater in Budapest. Sie war Mitglied der Hauptjury bei den Filmfestspielen in Berlin, Moskau und San Sebastián (u.a.). Sie wurde mit dem Balázs-Béla-Preis und dem Preis für verdiente Künstler ausgezeichnet und erhielt das Verdienstkreuz des Präsidenten der Französischen Republik. Im Jahr 2017 wurde sie Mitglied der American Film Academy. Ihr Film "Körper und Seele" gewann 2017 den Goldenen Bären auf der Berlinale und ihr neuester Film "Die Geschichte meiner Frau" lief im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.

Valeria Golino

Valeria Golino lernte die Regisseurin Lina Wertmüller auf einer Party kennen, die auf sie aufmerksam wurde und ihr für den Film "Scherzo del destino in agguato dietro l'angolo come un brigante da strada" (1983) eine Rolle als Tochter von Ugo Tognazzi schrieb. Obwohl sie nie davon träumte, Schauspielerin zu werden, entschied sie sich für diesen Beruf und hatte bereits im Alter von 19 Jahren ihre erste Hauptrolle in "Toms Fantasies" (1985) von Regisseur Peter Del Monte, der auch mehrere Jahre als Partner an ihrer Seite stand. Im folgenden Jahr gewann sie die Coppa Volpi als beste Schauspielerin in Citto Masellis "Storia d'amore", eine Auszeichnung, die sie international bekannt machte. Im Alter von zweiundzwanzig Jahren zog die Schauspielerin nach Hollywood, um ihrem Freund, dem puerto-ricanischen Schauspieler Peter Wee Herman zu folgen, der sie in seinem neuen Film, Randal Kleisers "La mia vita picchiatella" (1988), einsetzte. Fast zeitgleich wurde sie als Partnerin von Tom Cruise und Dustin Offman Partnerin in Barry Levinsons Film "Rain Man" (1988). 1991 kehrte sie nach Italien zurück, um einen weiteren Film von Peter Del Monte, "Tracce di vita amorosa", zu drehen. 1992 drehte die Schauspielerin "Puerto Escondido" von Gabriele Salvatores in Mexiko. Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten Fabrizio Bentivoglio, an dessen Seite sie in Giacomo Campiottis "Come due coccodrilli" (1995) die Hauptrolle spielte, in Rom und pendelt zwischen Amerika und Italien.
Trotz ihres melancholischen Charakters ist die Schauspielerin eher für ihre komischen Rollen als für ihre dramatischen Rollen bekannt, vor allem in Amerika, wo sie durch die Serie "Hot Shots!"-Reihe von Jim Abrahams bekannt wurde.
Obwohl sie die Gelegenheit hatte, unter der Regie von Sean Penn und John Carpenter und an der Seite von Gary Oldman und Nicolas Cage zu spielen, war es das italienische Kino, das ihr eine Hauptrolle in Silvio Soldinis Film "Die Akrobatinnen" (1997). Valeria Golino spricht fließend Italienisch, Griechisch, Englisch und Französisch.

Jonás Trueba

Der Autor und Regisseur Jónas Trueba überzeugte mit vielen seiner Filme auf internationalen Filmfestivals. Für "Todas las canciones hablan de mí" (2010) wurde er für einen Goya als bester Nachwuchsregisseur nominiert. "Los ilusos" (2013) erhielt nach seinem Start auf internationalen Festivals Preise und Anerkennung von Kritikern und Publikum. Mit "Los exiliados románticos" (2015) gewann er neben Preisen bei anderen Festivals auch den Sonderpreis der Jury beim Málaga Festival. "La Reconquista" (2016) lief in der offiziellen Auswahl des Festivals von San Sebastian sowie auf zahlreichen internationalen Festivals und gewann u.a. den Sonderpreis der Jury beim Festival von Málaga. Auch "La Reconquista" (2016) lief in der offiziellen Auswahl des Festivals von San Sebastian sowie auf zahlreichen internationalen Festivals lief und brachte Trueba den Ojo Crítico de RNE 2016 ein.

Schirmherrinnen

Sabine Verheyen

A film is one of the easiest ways to communicate our European values such as equality, freedom of expression and democracy. Thanks to many creative minds, artists, authors, filmmakers and actors, we can draw from such a rich cultural diversity in Europe. European Culture, our common cultural heritage and strong European values define our identity, our thinking and determine our actions. It is therefore crucial for a United Europe. Unfortunately, the sector was hit particularly hard by the Corona pandemic. We need to remember that it is not just the audiovisual sector that is at stake; it is a part of our European identity. Therefore, we need to support those who enrich our everyday lives. I am honoured to be patroness of the European Arthouse Cinema Day 2021. Because those raise awareness and celebrate European films in all their diversity and everything that they represent.

Chair of CULT Committee European Parliament

Monika Grütters

"Ich möchte die Wahrnehmung der filmkulturellen Vielfalt in Europa unterstützen und auf die wichtige Rolle der Programmkinos in Deutschland hinweisen."

Deutsche Staatsministerin für Kultur und Medien

Roselyne Bachelot

Kulturministerin in Frankreich

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