Künstlerische Paten

Danke an unsere tollen Paten, die den EUROPEAN ARTHOUSE CINEMA DAY unterstützen!

Céline Sciamma

Céline Sciamma wurde 1978 in Cergy Pontoise geboren. Sie studierte Literaturwissenschaft und wechselte dann zu La fémis in die Drehbuchabteilung. Ihre Abschlussarbeit wurde ihr erster Spielfilm, WATER LILIES. Dann folgten TOMBOY, MÄDCHENBANDE und PORTAIT DE LA JEUNE FILLE EN FEU. Neben ihrer Arbeit als Regisseurin schrieb sie die Drehbücher für Claude Barras MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI und André Téchinés MIT SIEBZEHN.

Jean-Pierre & Luc Dardenne

Jean-Pierre Dardenne wurde im April 1951 in Engis (Belgien) geboren. Luc Dardenne wurde im März 1954 in Awirs (Belgien) geboren.
Jean-Pierre studierte Theaterkunst am Institut des arts de diffusion de Bruxelles, wo er von Armand Gatti, Regisseur und Dichter, unterrichtet wird, dank dem er zusammen mit seinem Bruder Luc seine ersten Schritte in der Regie machen wird. An seiner Seite studierte Luc Philosophie und Soziologie.
Gemeinsam haben sie zahlreiche Dokumentarfilme realisiert.
1975 gründeten Jean-Pierre und Luc Dardenne die Produktionsfirma Dérives, die mehr als achtzig Dokumentarfilme, darunter auch ihre eigenen, produziert hat. 1994 gründeten sie die Produktionsfirma Les Films du Fleuve.

SELECTED FILMOGRAPHY AS DIRECTORS
1987: Falsch
1992: Je pense à vous
1996: The Promise
1999: Rosetta Palme d’Or and Best Actress for Emilie Dequenne – Cannes Film Festival 1999
2002: The Son Best Actor for Olivier Gourmet – Cannes Film Festival 2002
2005: The Child Palme d’Or – Cannes Film Festival 2005
2008: Lorna’s Silence Best Screenplay – Cannes Film Festival 2008, Prix Lux – 2008
2011: The Kid with a Bike Grand Prize of the Jury – Cannes FF 2011
2014: Two Days, One Night European Film Awards – Best Actress for Marion Cotillard 2015
2016: The Unknown Girl
2019: Young Ahmed Best Directors – Cannes Film Festival 2019

Sandra Hüller

Sandra Hüller, 1978 in Suhl geboren, studierte an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und spielte danach an den Theatern in Jena, Leipzig, Basel, Berlin, Hannover und München.
2004 nahm Sandra Hüller ihre erste Kinorolle an, als an Epilepsie erkrankte Michaela Klinger in Hans- Christian Schmids Film REQUIEM (2004). Für diese schauspielerische Leistung erhielt sie unter anderem den Silbernen Bären, den Deutschen Filmpreis und eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis. In den darauffolgenden Jahren arbeitete Sandra Hüller eng mit Johan Simons an den Münchner Kammerspielen, bei der Ruhrtriennale und am Schauspielhaus Bochum zusammen, drehte weiterhin aber auch Kinofilme, darunter 2007 mit Maria Speth MADONNEN und mit Nanouk Leopold BROWNIAN MOVEMENT. Ihre Rolle in Jan Schomburgs Langfilmdebüt ÜBER UNS DAS ALL (2011) brachte ihr eine weitere Nominierung für den Deutschen Filmpreis ein. Für ihre Darstellung in Frauke Finsterwalders FINSTERWORLD (2013) erhielt sie 2014 den Deutschen Filmpreis für die Beste weibliche Nebenrolle. TONI ERDMANN, in dem sie die weibliche Hauptrolle übernommen hat, feierte seine Premiere in Cannes, war bei den Academy Awards 2017 für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert und Sandra Hüller wurde für ihre Rolle mit dem Europäischen Filmpreis, dem Deutschen, sowie dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Danach drehte sie mit Thomas Stuber IN DEN GÄNGEN, der seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale feierte. Es folgten zwei französische Filme PROXIMA in der Regie von Alice Winocour und SIBYL von Justine Triet, der 2019 im Wettbewerb der Filmfestspiele Cannes zu sehen war.

Schirmherrinnen

Wir danken der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, der deutschen Kulturstaatsministerin und der französischen Kulturministerin für ihre Unterstützung.

Mariya Gabriel

EU-Kommissarin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft

Evelyne Gebhardt

Liebe Besucherinnen und Besucher des European Art Cinema Day,
wenn das Licht aus- und der Vorhang aufgeht, dann ist das Filmtheater eine tolle Möglichkeit, um zu entspannen und sich in eine andere Welt hineinzuversetzen. Gleichzeitig bietet es viel mehr: Nämlich eine Plattform für die verschiedensten politischen und gesellschaftlichen Themen. Auch solchen, die in der breiten Öffentlichkeit eher wenig Beachtung finden. Das Kunstfilmkino ist progressiv, es ist ein Ort des kulturellen Austauschs. Was gibt es Spannenderes, als nach einem anregenden Kinobesuch mit Freunden über den gerade gesehenen Film zu diskutieren?
Deshalb freue ich mich, die Institution Kino in Europa zu unterstützen. Gerade kleinere Einrichtungen müssen bewahrt werden. Sie sind es, die die ganze kulturelle Vielfalt und Bandbreite des europäischen Films repräsentieren. Denn jenseits der großen Produktionen gibt es vieles, das sich zu entdecken lohnt. Aus diesem Grund bin ich gerne Schirmherrin des zweiten European Art Cinema Day, der mit seinen zahlreichen Veranstaltungen und Filmvorstellungen in über 500 Kinos eine wirkliche Bereicherung ist.

Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments

Monika Grütters

"Ich möchte die Wahrnehmung der filmkulturellen Vielfalt in Europa unterstützen und auf die wichtige Rolle der Programmkinos in Deutschland hinweisen."

Deutsche Staatsministerin für Kultur und Medien

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